Tinkturen & Pflanzenauszüge selber machen: Welches Lösungsmittel holt was aus der Pflanze?
Ich habe einmal dieselbe Handvoll Schafgarbe auf drei Gläser verteilt. Korn, Essig, Öl. Nach vier Wochen standen da drei völlig verschiedene Dinge. Eine grünbraune Tinktur. Ein saurer, kräftiger Essig. Ein goldenes Öl.
Gleiche Pflanze. Andere Stoffe.
Genau darum geht es bei Pflanzenauszügen. Jedes Lösungsmittel hat seine Vorlieben. Alkohol greift anders zu als Wasser, Essig anders als Öl. Und beim Alkohol entscheidet sogar das genaue Mischungsverhältnis mit Wasser, was am Ende in deinem Fläschchen landet.
In diesem Artikel gehen wir die wichtigsten Auszugsarten für den Hausgebrauch durch: Alkohol, Glycerin, die Mischung aus beiden in der Gemmotherapie, Essig und Oxymel, Natron und Öl. Du erfährst, welche Pflanzenstoffe jedes Lösungsmittel gut löst, wofür es sich eignet und wo seine Grenzen liegen. Und da dies ein großes Thema ist kommen wir hier direkt mal in die "Pötte".

"Similia similibus solvuntur" - Ähnliches löst sich in Ähnlichem.
Pflanzenstoffe unterscheiden sich darin, wie gern sie sich mit Wasser oder mit Fett verbinden. Wasser ist polar. Es löst Mineralstoffe, Schleimstoffe, Gerbstoffe und viele Glykoside. Öl ist unpolar. Es nimmt Carotinoide, Chlorophyll, Harze und einen Teil der ätherischen Öle auf.
Alkohol steht dazwischen. Und das macht ihn so spannend: Über den Wasseranteil stellst du ein, ob dein Auszug eher die wasserliebenden oder die fettliebenden Stoffe einfängt.
Alkoholische Pflanzenauszüge: Das Mischungsverhältnis entscheidet
Welcher Alkohol eignet sich?
Für den Anfang reicht, was im Supermarktregal steht. Doppelkorn mit 38 % ist der Klassiker. Wodka geht genauso. Auch Rum oder Whisky kannst du nehmen, wenn dich ihr Eigengeschmack nicht stört. Er reist mit in die Tinktur.
Sogar mit Wein lässt sich ausziehen. Kräuterweine haben eine lange Tradition. Mit 11 bis 14 % ist Wein aber schwach. Er löst weniger und hält nicht lange. Einen Kräuterwein setzt du also eher für den baldigen Genuss an als für die Hausapotheke.
Besser ist hochprozentiger Trinkalkohol: Weingeist oder Primasprit mit etwa 96 %. Den mischst du mit Wasser genau auf die Stärke, die deine Pflanze braucht. Ein Fläschchen Weingeist ersetzt dir ein ganzes Regal voller Schnäpse.
Wichtig: Nimm ausschließlich unvergällten Alkohol. Vergällter Alkohol wurde mit Zusätzen absichtlich ungenießbar gemacht und ist für technische Zwecke gedacht. Für Tinkturen zum Einnehmen ist er tabu. Und weil man einer Tinktur später nicht mehr ansieht, wofür sie einmal gedacht war, bleib am besten grundsätzlich bei unvergälltem Weingeist. Den bekommst du in der Apotheke oder im Spirituosenhandel.
So mischst du die richtige Stärke
Die Rechnung ist einfacher, als sie aussieht:
Menge Weingeist = gewünschte Menge × Zielprozent ÷ Ausgangsprozent
→ Du brauchst 500 ml mit 50 % und hast Weingeist mit 96 %: 500 × 50 ÷ 96 = 260 ml Weingeist. Mit Wasser auf 500 ml auffüllen.
→ 250 ml mit 70 % für eine Frischpflanzentinktur: 250 × 70 ÷ 96 = 182 ml Weingeist, aufgefüllt auf 250 ml.
→ Doppelkorn auf 30 % verdünnen: 250 × 30 ÷ 38 = 197 ml Korn, aufgefüllt auf 250 ml.
Warum auffüllen und nicht einfach Wasser dazugießen? Alkohol und Wasser ziehen sich beim Mischen zusammen. 260 ml Weingeist plus 240 ml Wasser ergeben etwas weniger als 500 ml, und die Prozente stimmen nicht mehr ganz. Wer genau arbeiten will, füllt im Messbecher auf die Zielmenge auf.
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Welche Stärke für welche Pflanzenstoffe?
Je mehr Wasser, desto mehr wasserliebende Stoffe. Je mehr Alkohol, desto mehr Harze, ätherische Öle und fettliebende Begleiter. Die Werte sind Orientierung, keine Gesetze. Pflanzen sind keine Reinstoffe, und jede Quelle zieht die Grenzen ein wenig anders.
Probier es mit dem Regler selbst aus.
Möchtest du eine ausführliche Tabelle zur Löslichkeit aller Stoffe,
auch mit Glycerin, Essig, Natron und Öl?
Dann schau gerne in der Community WildGrünKraft vorbei und sieh genau nach, was du demnächst aus deinen Pflanzenteilen ausziehen kannst.
Zwei Stoffgruppen fallen aus dem Raster.
Schleimstoffe lösen sich am besten in Wasser. Schon ab etwa 20 bis 30 % Alkohol beginnen die großen Schleimmoleküle auszuflocken. Für Eibisch oder Malve ist ein Kaltwasserauszug oder Glycerin die bessere Wahl. Mineralstoffe gehen ebenfalls kaum in Alkohol. Für sie sind Wasser, Essig oder Natron zuständig.
Es geht auch einfacher. Jeder Pflanzenteil hat ein typisches Stoffprofil. Blüten sind reich an Flavonoiden, Samen an ätherischen Ölen, Rinden an Gerbstoffen.
Deshalb kannst du dich für den Anfang auch am Pflanzenteil orientieren:
→ Blüten (Kamille, Johanniskraut): 40–50 %
→ Kraut und Blätter (Schafgarbe, Brennnessel): um 50 %, kräftig schütteln
→ Rinden (Weide, Eiche): ab 50 %
→ Wurzeln (Engelwurz): um 60 %, gerne leicht anwärmen
→ Samen (Fenchel, Kümmel): 60–70 %, vorher anstoßen
→ Harze und Knospen: 80–90 %, unter vier Wochen Ziehzeit oder Heiß mazerieren
Diese Liste ist eine Abkürzung. Willst du gezielt einen bestimmten Stoff, schau in die Stofftabelle oben. Beim Johanniskraut zum Beispiel holt mehr Alkohol auch mehr vom roten Hypericin heraus. Und bei der Brennnessel bleiben die Mineralstoffe im Alkohol ohnehin zurück. Für sie ist Essig der bessere Weg.
Frisch oder getrocknet?
Frische Pflanzen bringen ihr eigenes Wasser mit, oft drei Viertel ihres Gewichts und mehr. Das verdünnt deinen Alkohol im Glas. Frischpflanzen setzt du deshalb stärker an, etwa mit 70 %, und mit weniger Flüssigkeit: 1 Teil Pflanze auf 2 bis 3 Teile Alkohol. Getrocknete Pflanzen nimmst du im Verhältnis 1:5, zum Beispiel 50 g Droge auf 250 ml 50%igen Alkohol.
Zwei bis vier Wochen ziehen lassen, täglich schütteln, abseihen. Dunkel und kühl gelagert hält eine Tinktur aus getrockneten Pflanzen gut zwei Jahre, eine Frischpflanzentinktur ein bis zwei Jahre.
Beispiel: Bittertinktur
Bitterstoffe sind dankbare Kandidaten für Alkohol. Die wasserlöslichen Bitterstoffe aus Löwenzahn oder Schafgarbe gehen schon bei 30 bis 40 % gut in Lösung. Die Terpenbitterstoffe aus Wermut oder Tausendgüldenkraut mögen es stärker, um 50 bis 60 %. Für eine gemischte Bittertinktur ist 40 bis 50 % ein guter Kompromiss. Wermut nimmst du dabei nur als kleinen Anteil, er enthält Thujon.
Alkoholische Auszüge sind nichts für Kinder, nicht für Schwangere und Stillende und nicht für Menschen, die keinen Alkohol trinken dürfen oder wollen. Für sie gibt es die Alternativen, um die es jetzt geht.
Glycerin: süß, mild und alkoholfrei
Glycerin ist ein Zuckeralkohol. Klar, dickflüssig, süßlich. Pflanzliches Glycerin wird aus Pflanzenölen gewonnen. Als Lösungsmittel ist es schwächer als Alkohol, dafür sanfter.
Gut löst Glycerin:
→ Gerbstoffe und Phenolsäuren
→ Anthocyane, besonders wenn der Ansatz leicht sauer ist
→ einen Teil der Flavonoide
→ Schleimstoffe, besonders als Kaltauszug (Eibisch, Malve)
Schwach ist es bei ätherischen Ölen. Ein Glycerit aus Minze oder Thymian duftet, aber deutlich zarter als eine Tinktur. Harze und andere stark fettliebende Stoffe löst Glycerin kaum.
Glycerin bindet Wasser. Ist genug davon im fertigen Auszug, bleibt so wenig freies Wasser übrig, dass Keime kaum noch wachsen. Als Faustregel gilt ein Glycerinanteil von gut 55 bis 60 %. Darunter verdirbt ein Glycerit schnell.
Spannend: In Studien extrahieren Glycerin-Wasser-Mischungen oft am besten, wenn nur wenig Glycerin drin ist, etwa 15 bis 30 %. Haltbar sind solche Mischungen aber nicht. Ein Glycerit ist also immer ein Kompromiss zwischen Ausbeute und Haltbarkeit.
Getrocknete Pflanzen kannst du deshalb mit 60 % Glycerin und 40 % Wasser ansetzen. Frische Pflanzen mit 70 % Glycerin und 30 % Wasser, weil sie ihr eigenes Wasser mitbringen. Verhältnis 1:5 für getrocknete, 1:3 für frische Pflanzen.
Etwa 14 Tage ziehen lassen, täglich schütteln.
Ein Glycerit hält sechs bis neun Monate, also deutlich kürzer als eine Tinktur.
Beispiel: Holunderblütenglycerit
Holunderblüten sind zart. Sie danken es dir, wenn du sie kühl und lichtgeschützt in Glycerin ziehen lässt. Heraus kommt ein duftender, süßer Auszug ohne einen Tropfen Alkohol. Gut für alle, die keinen Alkohol möchten, auch für Kinder.
Essigauszüge: sauer macht stabil
Apfelessig hat rund 5 % Säure. Das klingt wenig. Aber der niedrige pH-Wert verändert, was sich löst und was erhalten bleibt.
Essig löst gut:
→ Mineralstoffe wie Calcium, Kalium und Magnesium
→ Alkaloide, die in saurer Umgebung zu wasserlöslichen Salzen werden
→ Phenolsäuren und Gerbstoffe
→ Anthocyane, die er gleichzeitig stabilisiert
→ Senföle, die er länger verfügbar hält
Getrocknete Pflanzen kann man mit 1:5 ansetzen, also etwa 30 g auf 150 ml Apfelessig. Frische Pflanzen 1:3, zum Beispiel 50 g auf 150 ml. Nach 10 bis 14 Tagen abseihen. Ein Kräuteressig hält sechs bis zwölf Monate. Bei harten Pflanzenteilen hilft volle Säurestärke oder kurzes Erwärmen. Und immer Glas oder Steingut, nie Metall. Die Säure greift es an.
Beispiel: Brombeeressig mit Brennnessel
Anthocyane sind die roten bis violetten Farbstoffe der Beeren. In neutraler Umgebung sind sie empfindlich. Sie verblassen und zerfallen. In saurer Umgebung dagegen liegen sie in ihrer stabilen, roten Form vor. Darum leuchtet ein Brombeeressig so kräftig und behält seine Farbe.
Gib eine Handvoll Brennnessel dazu. Die Säure holt Mineralstoffe aus dem Grün, die Beeren bringen Farbe und Frucht. Traditionell wird so ein Essig verdünnt zur Kräftigung getrunken. Mindestens genauso gut schmeckt er im Salatdressing.
Natronauszüge: der basische Sonderfall
Natron (Natriumhydrogencarbonat) macht Wasser basisch, auf einen pH-Wert um 8 bis 9. Für getrocknete Pflanzen reicht eine 1%ige Lösung, also 1 g Natron auf 100 ml Wasser. Für frische nimmst du 2 %.
Basisches Wasser löst:
→ Kieselsäure etwas besser als reines Wasser, zum Beispiel aus Acker-Schachtelhalm
→ Gerbstoffe und manche Bitterstoffe
→ Harzsäuren aus Harzen
Ungeeignet ist es für Schleimstoffe, Glykoside und schwefelhaltige Verbindungen. Alkaloide fallen im Basischen sogar aus. Auch Anthocyane und Vitamin C zerfallen in basischer Umgebung schnell.
Verhältnis 1:10 für getrocknete, 1:5 für frische Pflanzen. Etwa 8 bis 12 Stunden ziehen lassen. Ein Natronauszug ist nicht haltbar. Verwende ihn sofort oder stabilisiere ihn mit mindestens 20 % Alkohol.
Beim Schachtelhalm auf sichere Bestimmung achten: Der Sumpf-Schachtelhalm ist giftig.
Ölmazerate: für alles Fettliebende
Öl ist das Lösungsmittel für die fettliebende Seite der Pflanze:
→ Carotinoide, die orangen und roten Farbstoffe
→ Chlorophyll
→ Harze und Balsame
→ ätherische Öle, zumindest ein Teil davon
→ Hypericin und Hyperforin aus Johanniskraut
→ die Triterpene der Ringelblume
Wasserlösliches wie Mineralstoffe, Schleim oder die meisten Gerbstoffe bleibt dagegen in der Pflanze.
Kalt oder warm?
Beim Kaltauszug ziehen die Pflanzen drei bis vier Wochen im Öl. Beim Warmauszug erwärmst du Öl und Pflanze sanft, zwischen zehn Minuten und einer Stunde. Getrocknete Pflanzen setzt du 1:5 an, also 20 g auf 100 ml Öl.
Was willst du herausholen? Danach richtet sich die Methode. Carotinoide brauchen grundsätzlich Wärme. Wurzeln wie Engelwurz mögen 40 bis 50 °C. Knospen und Harze vertragen 50 bis 70 °C und dürfen lange ziehen.
Öl oxidiert, sobald es mit Luft in Berührung kommt. Fülle dein Mazerat randvoll in dunkle Flaschen und lagere es kühl. Aus getrockneten Pflanzen hält es etwa sechs Monate, aus frischen drei bis vier.
Frische Pflanzen im Öl
Frische Pflanzen bringen Wasser ins Öl. Und wo Wasser ist, kann Schimmel entstehen. Lass frische Pflanzen deshalb erst anwelken, bevor du einen Kaltauszug ansetzt. Etwa 35 g angewelkte Pflanze auf 100 ml Öl.
Eine gute Alternative ist das Heißmazerat. Durch die Wärme verdunstet ein Teil des Wassers, und das Schimmelrisiko sinkt deutlich.
Achtung bei Ölen für die Küche: Frische Kräuter oder Knoblauch in Öl bieten Bakterien wie Clostridium botulinum ein sauerstoffarmes Milieu. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät davon ab, solche Kräuteröle im Haushalt auf Vorrat herzustellen und zu lagern. Für Speiseöle nimmst du besser getrocknete Kräuter. Oder du setzt frisch an, lagerst im Kühlschrank und verbrauchst rasch.
Beispiel: Hagebutten-Heißmazerat
Hagebutten färben ihr Öl leuchtend orange. Ihre Carotinoide, darunter Lycopin und Beta-Carotin, lösen sich in warmem Öl am besten. Deshalb ist hier der Heißauszug die erste Wahl: Hagebutten zerkleinern, ich füge noch etwas Alkohol zur besseren Löslichkeit hinzu, dann mit Öl bei 80 °C köcheln und dann abseihen.
Duft im Öl
Viele Rezepte für Öle und Salben runden mit ein paar Tropfen ätherischem Öl ab. Muss das sein? Darüber habe ich mit Katharina von „Katharina rührt“ gesprochen. Sie verzichtet in ihrer Naturkosmetik bewusst auf ätherische Öle. Warum, und welchen Stellenwert Düfte trotzdem für sie haben, erzählt sie im Interview. Du findest es auf unserer Communityseite.
Hier geht es zum Interview mit Katharina
Lieber ansetzen als rechnen?
In WildGrünKraft, der neuen Community der Wilden Werkstatt, findest du den Ethanolrechner, die Tabelle mit der Löslichkeit der verschiedenen Pflanzenstoffe und vieles spannende mehr.
Du gibst ein, welchen Alkohol du hast und welche Stärke du brauchst, und bekommst die Mengen sofort. Dazu das Interview mit Katharina und Austausch mit anderen, die gerade dieselben Gläser schütteln wie du.
→ Melde dich an oder registriere dich in WildGrünKraft und nutze den Ethanolrechner und die Stofftabelle.
Welcher Alkohol eignet sich für Tinkturen?
Doppelkorn, Wodka, Rum oder Whisky funktionieren. Am flexibelsten ist unvergällter Weingeist mit etwa 96 %, den du mit Wasser auf die gewünschte Stärke verdünnst. Vergällten Alkohol solltest du nie verwenden.
Wie verdünne ich 96%igen Weingeist?
Menge Weingeist = gewünschte Menge × Zielprozent ÷ Ausgangsprozent. Für 500 ml mit 50 % brauchst du 260 ml Weingeist, den du mit Wasser auf 500 ml auffüllst. Schneller geht es mit dem Ethanolrechner in der Community WildGrünKraft.
Kann ich Pflanzenauszüge ohne Alkohol herstellen?
Ja. Glycerin, Essig, Oxymel und Öl sind alkoholfreie Alternativen. Glycerin ist mild und süß, löst aber weniger als Alkohol und hält kürzer.
Wie lange hält ein Glycerit?
Etwa sechs bis neun Monate, wenn der Glycerinanteil im fertigen Auszug bei gut 55 bis 60 % liegt. Darunter verdirbt er schnell.
Warum eignet sich Essig für Beeren und Meerrettich?
In saurer Umgebung bleiben Anthocyane in ihrer stabilen, roten Form. Beim Meerrettich bremst Essig das Enzym Myrosinase und stabilisiert die Senföle, sodass die Schärfe länger erhalten bleibt.
Kann ich frische Pflanzen in Öl ansetzen?
Ja, wenn du sie vorher anwelken lässt oder ein Heißmazerat machst. So sinkt das Schimmelrisiko. Speiseöle mit frischen Kräutern oder Knoblauch solltest du nicht auf Vorrat lagern.
Quellen
→ Bundesinstitut für Risikobewertung (2016): Selbst hergestellte Kräuteröle und in Öl eingelegtes Gemüse bergen gesundheitliche Risiken. Mitteilung Nr. 001/2016. bfr.bund.de
→ Bundesinstitut für Risikobewertung (2023): Selten, aber vermeidbar: Fragen und Antworten zum Botulismus. bfr.bund.de
→ Gekko, K.; Timasheff, S. N. (1981): Mechanism of protein stabilization by glycerol: preferential hydration in glycerol-water mixtures. Biochemistry 20(16), 4667–4676.
→ Vagenende, V.; Yap, M. G. S.; Trout, B. L. (2009): Mechanisms of Protein Stabilization and Prevention of Protein Aggregation by Glycerol. Biochemistry 48, 11084–11096.
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→ Oxymel: A systematic review of preclinical and clinical studies (2023). Heliyon. doi: 10.1016/j.heliyon.2023.e22649. ncbi.nlm.nih.gov
→ Apotheken Umschau: Oxymel: Wie Experten die Wirkung des Sauerhonigs einschätzen. apotheken-umschau.de
→ Strategies used by nature to fix the red, purple and blue colours in plants: a physical chemistry approach. Phys. Chem. Chem. Phys. (2021), Issue 42. pubs.rsc.org
→ Glucosinolate, Myrosinase und Isothiocyanate in Meerrettich und Meerrettichsauce (Università della Basilicata). iris.unibas.it
→ apotheken.de: Beinwell (Kommission-E-Angaben, Anwendungsbeschränkungen). apotheken.de
→ Pharmazeutische Zeitung (2003): Johanniskrautöl, Photosensibilisierung und Hyperforin (Bericht zu Schempp). pharmazeutische-zeitung.de
→ Graded ethanol precipitation of polysaccharides (Fraktionen bei 20, 40, 60 und 80 % Ethanol). Frontiers in Pharmacology (2024). frontiersin.org
→ Stufenweise Ethanolfällung von Polysacchariden, größte Fraktion bei 30 % Ethanol. Molecules 18(8), 9933 (2013). mdpi.com
→ The Efficiency of Selected Green Solvents and Parameters for Polyphenol Extraction from Chokeberry (Aronia melanocarpa) Pomace (2023). ncbi.nlm.nih.gov
→ The Public Herbarium: Making Herbal Glycerites, the Deep-Dive Guide. thepublicherbarium.org
→ Optimization of Glycerol-Water Extraction of Selected Bioactive Compounds from Peppermint and Common Nettle. Antioxidants 10(5), 817 (2021). mdpi.com
→ Altmeyers Enzyklopädie: Unguentum glycerini (konservierende Wirkung über Wasseraktivität). altmeyers.org





So detailliert habe ich die Lösungsverfahren noch nie aufgeschlüsselt gefunden!!! Vielen Dank dafür, einfach toll!!!